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Lange bevor die Sparte Triathlon im TSV gegründet wurde, gab es in Ostheim schon einen Triathlon – den Rhön-Triathlon. Mitte der 80er-Jahre von Eberhard Helm ins Leben gerufen, zählte er zu den allerersten Triathlon-Wettkämpfen in Deutschland überhaupt. Der anspruchsvolle Dreikampf mit Schwimmen im Frickenhäuser See, einer schweren Radstrecke durch die vordere Rhön und dem abschließenden Lauf über Kirsch-, Ochsen,- und Lindenberge war ein Klassiker. Im Jahr 2000 fand er zum letzten Mal statt. Dafür gab es mehrere Gründe: In der kurzen Triathlon-Saison (Ende Mai bis Mitte August) bündelten sich immer mehr Wettkämpfe. Allein am Wochenende des Rhön-Triathlons konnten Triathleten auch in Hofheim, beim berühmten Allgäu-Triathlon in Immenstadt sowie zahlreichen anderen Rennen starten. Während früher bis zu 150 Starter in zwei Startgruppen ins Wasser stiegen, waren es zum Schluss nur noch um die 60 Starter, die größtenteils auch noch sehr knapp vor dem Wettkampf meldeten. Dem Organisationsteam wurde diese Planungsunsicherheit zu riskant und der Aufwand, den jedes Jahr 40 bis 50 freiwillige Helfer betrieben, stand in keinem Verhältnis mehr. Frustrierend waren vor allem auch die immer höheren Auflagen des Bayerischen Triathlonverbandes, der hohe finanzielle Abgaben ohne echte Gegenleistung forderte. Schweren Herzens gab man im Jahr 2000 die geliebte Veranstaltung auf. Die Triathlon-Abteilung gibt es aber weiterhin – und sie ist weiterhin sehr aktiv. Allerdings wohnen die Ostheimer Triathleten zum Teil weit auseinander, sie verteilen sich zwischen der Rhön, Bischberg bei Bamberg und Würzburg. |